Nochmal eine Zusammenfassung, die bei Greenpeace erschien:
https://www.greenpeace-magazin.de/sites/default/files/GPM01414_WWW.pdf
Nochmal eine Zusammenfassung, die bei Greenpeace erschien:
https://www.greenpeace-magazin.de/sites/default/files/GPM01414_WWW.pdf
Globaler Aktionstag gegen TTIP am 18. April 2015 in München
Mir san auch dabei!
Kommt zahlreich am 18.4.2014 um 13:30 zum Stachus zur Startkundgebung!
Um 14:30 geht es los!
Die großartige Münchner Ruhestörung wird den Demozug bis zum Odeonsplatz führen!
Mit dabei sind als Redner:
Josef Schmid, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft; Marial Noichl, MdEP SPD; Prof. Dr. Hubert Weigel, BUND Naturschutz; Kristos Thingilouthis, Piraten; Gabriela Schimmer-Göresz, Bundesvorsitzende ÖDP; Gerd Hoffmann, Mehr Demokratie e.V.; Klaus Ernst, Die Linke; Ludwig Hartmann, Bündis90/Die Grüne; Roland Groß, verdi.
Und als Musikgruppen unterstützen uns:
Jamaram, Sauglöcknläutn, BlueKilla, Diatoniks, Espress Brass Band, Ruaßkuchlmusi
Pia Eberhardt veröffentlichte auf Campact einen Artikel in dem sie 10 Argumente gegen TTIP aufzählt:
In einer Meldung der DPA vom 22. Februar wurde brichtet, dass der Bundeswirtschaftsminister eine mit EU-Amtskollegen aus den Reihen der Sozialdemokraten überarbeitete Version von dem Freihandel CETA vorgelegt hat.
Mit Kommentar auf den nachdenkseiten:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=25145#h06
In der Zeit nachzulesen:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-02/freihandelsabkommen-sigmar-gabriel-kompromiss-ceta
Sehr geehrte Damen und Herren,
CETA ist das TTIP für Kanada. Ziel des Abkommens ist die Förderung des Freihandels, also des Verkehrs von Waren, Dienstleistungen und Kapitals, zwischen der EU und Kanada durch den Abbau von Handelshemmnissen. Dem Verständnis der CETA-Architekten nach stellen insbesondere soziale, ökologische und kulturelle gesetzliche Schutzstandards solche Hemmnisse dar und müssen im Interesse des Freihandels abgebaut werden. Mit der Einrichtung eines Investor-Staat-Schiedsmechanismus schafft CETA darüber hinaus für Unternehmen die Voraussetzungen, Staaten die durch ihr gesetzgeberisches Wirken ihre Gewinne beeinträchtigen, vor nichtstaatlichen Privatgerichten auf Entschädigung zu verklagen. Es ist zu befürchten, dass die Demokratie so zur reinen Fassade verkommt, was unser Grundgesetz allerdings unmißverständlich ausschließt.
Daher hatte ich 25. August 2014 als erste beim Bundesverfassungsgericht eine eigene selbstformulierte Verfassungsbeschwerde gegen CETA eingereicht. Diese wurde leider nicht zur Entscheidung angenommen. Die Abweisung wurde damit begründet, dass meine Verfassungsbeschwerde die mögliche Verletzung meiner eigenen Grundrechte nicht genügend mit Tatsachen untermauert.
Doch ich gebe nicht auf! Da der CETA-Text am 26. September 2014 veröffentlicht wurde, habe ich mehrere Juristen zu Rate gezogen, um die weitere Vorgehensweise zu klären. Die einzige Möglichkeit CETA rechtsverbindlich zu kippen, ist eine neue, gut begründete Verfassungsbeschwerde, die von einem renommierten Rechtsprofessor ausgearbeitet wird. Prof. Dr. Andreas Fisahn von der Universität Bielefeld hat sich bereit erklärt, die neue Verfassungsbeschwerde gegen CETA zu verfassen und die Vertretung zu übernehmen. Prof. Fisahn ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von attac.
Ich möchte, dass dies die größte Verfassungsbeschwerde in der Geschichte Deutschlands wird. Dazu brauchten wir mindestens 40.000 Mitkläger. Eine Teilnahme ist kostenlos. Darum bitte ich jeden möglichst die Vollmachterklärung (s. Anlage), gut leserlich auszufüllen, persönlich zu unterschreiben und mir per Post schnellstens, aber spätestens bis zum 28. Februar 2015 zuzusenden.
Bitte verbreiten Sie die Vollmachterklärung auch unter Ihren Freunden und Bekannten.
Jede und jeder kann also kostenlos mitklagen. Gemeinsam stoppen wir CETA und machen damit auch TTIP unmöglich.
Unter https://www.change.org/p/bundesverfassungsgericht-b%C3%BCrgerklage-gegen-ceta finden Sie meine Petition auch mit allen Angaben zu der Aktion.
Titel der Petition: Bundesverfassungsgericht: CETA und TTIP stoppen! Dort kann man auch die Vollmachterklärung runterladen.
Und hier das weltexclusive Hintergrundvideo zur Beziehung zwischen Gabriel und Malmström:
Sorry Siggi for this Transparenz… Aber gestern fandest Du doch gut daß wir „nur“ PR machen – hier also Deine ganz persönliche PR 🙂
Eine zusammenfassender Bericht über die gestrigen TTIP-Aktivitäten Gabriels, darunter eine sogenannte Diskussion in der SPD-Parteizentrale zwischen Gabriel, Malmström, Schulz und Oppermann. Ich glaub wenn wir TTIP-Gegnern uns zu einem Bierchen treffen und gemütlich über die „Vorzüge“ von TTIP, CETA und Co reden wird am Schluß auch fröhliche Einigkeit herrschen. Bezeichnenderweise wird Martin Schulz als kritisch gegenüber TTIP bezeichnet. Hätten sie mal mich einladen sollen – ich hätte ihnen gerne die Häppchen versalzen :-))
Leider hat dieser leicht kritische Bericht es nicht in die Tagesthema geschafft sondern nur ein alles-halb-so-wild-Bericht. Für uns gibt’s also noch viel zu tun.
Seit Anfang 2013 begleitet die Parlamentarische Linke die Verhandlungen zu den geplanten Freihandelsabkommen CETA und TTIP. Unter der Leitung von Claudia Tausend MdB tagt eine PL-Arbeitsgruppe regelmäßig und entwickelt Positionen zum laufenden Verhandlungsprozess.
Da TTIP noch verhandelt wird, positioniert sich die PL vor der wichtigen Konferenz am kommenden Montag, den 23. Februar im Willy-Brandt-Haus anhand des bereits vorliegenden CETA-Entwurfes mit konkreten Forderungen zum transatlantischen Freihandel – auch deshalb, weil US-Investoren durch Geschäftstätigkeit in Kanada durch CETA die gleichen Anspruchsgrundlagen in der EU genießen werden wie kanadische Firmen.
Das PL-Positionspapier wurde vom Vorstand der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion Anfang Februar beraten und verabschiedet.
Als wir vor Weihnachten auf dem Tollwood-Festival Unterschriften sammelten, konnten wir erfreulicherweise feststellen, dass einige Schulklassen von ihren Lehrern schon aufgeklärt worden waren.
Es macht natürlich Sinn, Jugendliche aufzuklären, denn es geht um ihre Zukunft und sie sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Zukunft zu gestalten.
Unter dem Titel „TTIP – Chance oder Risiko“ hat das Internet-Portal Wirtschaft und Schule einiges an Unterrichtsmaterial zusammen gestellt mit Hintergrundtexten, Grafiken und Pro und Contra, sowie FAQ.
http://www.wirtschaftundschule.de/aktuelle-themen/globalisierung-europa/ttip-chance-oder-risiko/